cinque torre

An vielen Stellen in den Dolomiten finden sich heute noch Spuren des kräftezehrenden Gebirgskrieges, der von 1915 bis 1918 zwischen Österreich-Ungarn und Italien in erster Linie als Stellungskrieg ohne nennenswerte Gebietsgewinne ausgetragen wurde. Insbesondere der logistische Aufwand zum Materialtransport und für die Truppenverpflegung sowie die Anforderungen an die Soldaten und involvierten Zivilisten waren aufgrund des schwer zugänglichen Geländes enorm. Der höchstgelegene Schützengraben des 1. Weltkriegs befand sich auf etwa 3850 m auf der höchsten Erhebung Südtirols, dem Ortler (3905 m). Schätzungsweise zwei Drittel der Toten verloren ihr Leben nicht durch Kriegshandlungen, sondern durch Hunger, Kälte, Lawinen, Abstürze oder Unfälle anderer Art.

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